Mobile Advertising – so wird die Werbung für mobile Endgeräte in Marketing-Fachkreisen genannt – wird für Werbetreibende immer attraktiver. Immerhin hat schon rund 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland ein Handy oder einen Tablet PC zum Surfen im mobilen Internet. Damit ist eine kritische Marke erreicht, so dass die großen Advertiser an diesem Werbemarkt nicht mehr vorbeikommen.
Smartphone- und Tablet PC-User: Wunsch-Zielgruppe für Advertiser
Tatsächlich gilt dieses Fünftel als ein besonderes interessantes Segment unter den Werbekonsumenten, denn wer ein solches Gerät sein eigen nennt, ist in der Regel mobil, zahlungskräftig und besitzt eine relativ hohe Marken-Affinität. Kein Wunder, dass Werbetreibende aus Tourismus, Mode und natürlich der Mobilfunksektor selbst auf mobile Werbung setzen. Schließlich gibt es ständig neue, noch bessere Smartphones und Tarif-Varianten, die den Bedürfnissen der mobilen Surfer noch besser entsprechen.
Hohe Akzeptanz bei mobilen Werbeanzeigen führt zu hohen Klickraten
Dass mobile Werbung gut ankommt, zeigen auch die besonders hohen Klickraten (Click-through-rates). Diese sind bei Werbung für mobile Endgeräte rund 10-fach höher als bei stationären Internetgeräten. Warum ist das so? Einerseits zeigen Smartphone und Tablet PC meist nur eine einzige Anzeige, die einen relativ großen Teil des Displays ausfüllt. Ein weiterer Unterschied besteht im Targeting, das bei mobilen Endgeräten präzisere Aussagen ermöglicht. So können Aufenthaltsort und Suchverhalten sehr genau nachverfolgt werden. Dies erlaubt benutzerspezifisch passende Werbeeinblendungen, die zu den Interessen des Users und dem Angebot vor Ort passen. Zeitlich befristete Schnäppchenpreise, die zu den Interessen und zum Aufenthaltsort passen, senden einen besonders starken Kaufimpuls aus und sind deshalb besonders erfolgversprechend.